CAST & CREW

DARSTELLER, REGIE, DREHBUCH, PRODUKTION

TIL SCHWEIGER

[ HENRY ]

TIL SCHWEIGER ist einer der großen deutschen Filmstars der Gegenwart. Im Lauf seiner Karriere hat er in vier Filmen mitgewirkt, die in den deutschen Kinos von jeweils mehr als drei Millionen Besuchern gesehen wurden: DER BEWEGTE MANN, der Schweiger den Durchbruch als Kinoschauspieler bescherte, MÄNNERPENSION, KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR, bei dem er auch als Produzent, Drehbuchautor und – uncredited – Regisseur in Erscheinung trat, und im Jahr 2004 (T)RAUMSCHIFF SURPRISE – PERIODE 1.

Auch in den USA hat sich Schweiger längst einen Namen gemacht. Zu seinen zahlreichen amerikanischen Filmen gehören IN ENEMY HANDS, LARA CROFT TOMB RAIDER: THE CRADLE OF LIFE („Lara Croft Tomb Raider – Die Wiege des Lebens“), DRIVEN („Driven”), JUDAS KISS („Judas Kiss“), SLC PUNK! („Punk”), der Fernsehfilm JOE AND MAX und THE REPLACEMENT KILLERS („Die Ersatzkiller”) sowie MAGICIANS („Magicians)“ mit Alan Arkin. Seine letzte Performance in einer internationalen Produktion war als legendärer Hugo Stieglitz in Quentin Tarantinos INGLOURIOUS BASTERDS. Aktuell stand er für die amerikanischen Produktionen THE THREE MUSKETEERS mit Orlando Bloom, THE COURIER mit Mickey Rourke sowie für THIS MEANS WAR mit Oskar Preisträgerin Reese Witherspoon vor der Kamera.

Seit seinem Filmdebüt in MANTA, MANTA war Til Schweiger in einer breit gefächerten Reihe von Filmen und Fernsehserien zu sehen, darunter neben den bereits genannten LINDENSTRASSE, DIE KOMMISARIN, BUNTE HUNDE, DAS SUPERWEIB, DAS MÄDCHEN ROSEMARIE, DIE HALBSTARKEN und WAS TUN, WENN´S BRENNT und viele mehr. Für die Rolle des Brute in BASTARD erhielt er als erster ausländischer Schauspieler den polnischen Oskar auf dem Internationalen Warsaw Film Festival als bester Darsteller. Regie führte er zuvor bereits bei DER EISBÄR. Als Produzent war er für JETZT ODER NIE – ZEIT IST GELD und als Coproduzent für ERBSEN AUF HALB 6, PHANTOMSCHMERZ SOWIE WÜSTENBLUME („Desert Flower“) verantwortlich.

Im Jahr 2004 wurde unter der Regie von Til Schweiger in Köln und Umgebung der Kinofilm BARFUSS produziert, der am 31. März 2005 seinen deutschen Kinostart hatte. BARFUSS erreichte in Deutschland über 1,5 Million Zuschauer und hatte auch in anderen Ländern einen erfolgreichen Kinostart.

Seine Firma Barefoot Films realisierte 2006 den englischsprachigen Kinofilm ONE WAY, mit Til Schweiger in der Hauptrolle. Kinostart von ONE WAY war im Januar 2007.

Die Romantic-Comedy KEINOHRHASEN hatte die Firma Barefoot Films im Jahr 2007 gedreht und ausgewertet. Produziert wurde KEINOHRHASEN von Til Schweiger, der gleichzeitig auch die Regie und die männliche Hauptrolle übernahm. Der Film startete sehr erfolgreich im Dezember 2007 und erreichte über 6,3 Millionen Besucher.

Die Ritterkomödie 1 ½ RITTER – AUF DER SUCHE NACH DER HINREIßENDEN HERZELINDE, für die Til Schweiger, neben Rick Kavanian, die männliche Hauptrolle übernahm sowie Regie führte, kam im Dezember 2008 in die Kinos und erreichte 1,8 Mio Zuschauer.

Der Nachfolger von KEINOHRHASEN mit dem Titel ZWEIOHRKÜKEN, hatte seinen Kinostart am 03.12.2009 Auch in dieser rasanten Beziehungskomödie übernahm Til Schweiger wieder die männliche Hauptrolle, führte Regie und produzierte den Film. ZWEIOHRKÜKEN sahen 4,2 Mio. Zuschauer in den deutschen Kinos.

Til Schweigers aktuellste Produktion KOKOWÄÄH wurde im Sommer 2010 gedreht und wird im Februar 2011 in die Kinos kommen. Hier führte er wieder Regie, produzierte den Film und spielte an der Seite seiner jüngsten Tochter Emma die Hauptrolle.

Filmografie Schauspieler (Kino / Auszug):
2010 THIS MEANS WAR – Heinrich
2010 THE COURIER – FBI Agent
2010 THE THREE MUSKETEERS – Cagliostro
2010 MÄNNERHERZEN UND DIE GANZ, GANZ GROSSE LIEBE – Jerome Ades
2010 KOKOWÄÄH - Henry
2009 ZWEIOHRKÜKEN (Keinohrhasen2) - Ludo
2008 INGLORIOUS BASTERDS – Hugo Stieglitz
2008 MÄNNERHERZEN – Jerome Ades
2008 1 ½ RITTER – AUF DER SUCHE NACH DER HINREIßENDEN HERZELINDE - Lanze
2007 PHANTOMSCHMERZ – Marc
2007 FAR CRY – Jack Carver
2007 KEINOHRHASEN - Ludo
2006 ALREADY DEAD – The Man
2006 DER ROTE BARON – Werner Voss
2006 BODY AMOUR – John Ridley
2006 ONE WAY – Eddie
2005 WO IST FRED - Fred
2005 BARFUSS – Nick
NO SNOW - Gantcho
2004 DIE DALTONS VS. LUCKY LUKE – Lucky Luke
(T)RAUMSCHIFF SURPRISE – PERIODE 1 - Rock
KING ARTHUR – Cynric
2003 LARA CROFT TOMB RAIDER – DIE WIEGE DES LEBENS – Sean
2001 WAS TUN, WENN’S BRENNT? – Tim
2000 JETZT ODER NIE – ZEIT IST GELD – Krämer 'Die Spinne'
2000 MAGICIANS – Max
1999 BANG BOOM BANG – EIN TODSICHERES DING – Til
1998 DER EISBÄR – Leo
DIE ERSATZKILLER – Ryker
1997 BASTARD – Brute
KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR – Martin Brest
1996 DAS SUPERWEIB – Hajo Heiermann
MÄNNERPENSION – Steinbock
1995 BUNTE HUNDE – Pepe
1994 DER BEWEGTE MANN – Axel Feldheim
1991 MANTA, MANTA – Bertie
Filmografie Regisseur:
2010 KOKOWÄÄH
2009 ZWEIHORKÜKEN
2008 1 ½ RITTER – AUF DER SUCHE NACH DER HINREIßENDEN HERZELINDE
2007 KEINOHRHASEN
2005 BARFUSS
1998 DER EISBÄR
1997 KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR (uncredited)
Filmografie Produzent:
2010 KOKOWÄÄH
2009 ZWEIHORKÜKEN
2008 1 ½ RITTER – AUF DER SUCHE NACH DER HINREIßENDEN HERZELINDE
2007 KEINOHRHASEN
2006 ONE WAY
2005 BARFUSS
2001 AUF HERZ UND NIEREN
2000 JETZT ODER NIE – ZEIT IST GELD
1997 KNOCKIN´ON HEAVEN´S DOOR
Filmografie Co-Produzent:
2009 WÜSTENBLUME
2007 PHANTOMSCHMERZ
2004 ERBSEN AUF HALB 6
1998 DER EISBÄR
Auszeichnungen/Awards (Auswahl)
2010 Deutscher Comedypreis für Zweiohrküken als beste Kino-Komödie
2009 2 x DIVA für Keinohrhasen
2009 Jupiter für Keinohrhasen
2008 Ernst-Lubitsch-Preis für Keinohrhasen
2008 Jupiter für Wo ist Fred
2008 Ehren-Bravo Otto
2008 Video Champion (Artist Award)
2008 Bambi für Keinohrhasen
2008 Deutscher Comedypreis für Keinohrhasen als beste Kino-Komödie
2005 Bambi für Barfuss
2003 Hessischer Kulturpreis
1998 Jupiter für Knockin' on Heaven's Door
1998 Bravo Otto
1998 Goldene Kamera
1997 Preis des Moscow International Film Festival (Bester Darsteller) für Knockin' on Heaven's Door
1996 Polnischer Oskar des Warsaw International Filmfestival (Bester Darsteller) für Bastard
1996 DIVA-Award
1995 Bambi für Männerpension
1994 Bambi für Der bewegte Mann
1993 Max-Ophüls-Preis (Nachwuchs-Darstellerpreis) für Ebbies Bluff

DARSTELLERIN

EMMA SCHWEIGER

[ MAGDALENA ]

Emma Tiger Schweiger (Jahrgang 2002) ist Til Schweigers jüngste Tochter und gab mit vier Jahren ihr Kinodebüt als Cheyenne-Blue in dem Kinohit „Keinohrhasen“. Dieselbe Rolle übernahm sie auch in „Zweiohrküken“. Die Magdalena in „Kokowääh“ war ihre erste Hauptrolle – mit ihrem natürlichen Charme spielte sie sich in die Herzen von Millionen Kinozuschauern. Für ihre Leistung gewann sie den New Faces Award, die Romy und den Video Champion. Außerdem wurde sie für den Kids’ Choice Award nominiert.

Im September 2012 war Emma auf Sat.1 neben Christoph Maria Herbst und Annette Frier in einer Hauptrolle des TV-Films „Und weg bist du“ zu sehen.

DARSTELLERIN

JASMIN GERAT

[ KATHARINA ]

Jasmin Gerat wurde 1978 in Berlin geboren und stand bereits mit 15 Jahren vor der Kamera: Die Formate „Heart Attack“, „Bravo TV“ und „Chartbreaker“ machten sie zunächst als Moderatorin bekannt.

Nach „MTV Alarm“, ihrer gemeinsamen Show mit Christian Ulmen, gab die inzwischen ausgebildete TV-Redakteurin 1998 das Moderieren zugunsten der Schauspielerei auf. Bereits 1997 war sie in Felix Dünnemanns Komödie „Caipiranha“ erstmals auf der Kinoleinwand zu sehen. Im Actionthriller „I Love You Baby“ (Regie: Nick Lyon) spielte sie ein Jahr später ihre erste Kinohauptrolle und im gleichen Jahr die Titelrolle in Michel Bielawas Fernsehdrama „Cecile“. 1999 spielte sie im ZDF-Zweiteiler „Das Herz des Priesters“ und in der Sat.1-Komödie „Ein Scheusal zum Verlieben“. Durch ein Interview wurde Regisseur Sönke Wortmann auf sie aufmerksam. Er lud sie zu einem Vorsprechen am Schauspielhaus Düsseldorf ein und besetzte sie 1999 in seiner Inszenierung „Der Krüppel von Inishmaan“. 2001 folgte ihr zweites Theaterengagement am Schauspiel Hannover in der Inszenierung „Wunderkinder“ (Regie: RP Kahl).

Nach der Kinokomödie „Mädchen Mädchen 2“, die sie 2003 in einer der drei Hauptrollen drehte, folgte eine ihrer wichtigsten Rollen bis dahin: Mit Regisseur Lars Becker drehte sie „Nachtschicht – Vatertag“ (ZDF). Diese Rolle bedeutete für sie die gewünschte Veränderung, sie bekam nun immer mehr anspruchsvolle und erwachsene Rollen angeboten: Mit Sigi Rothemund drehte sie 2003 in Südafrika das Drama „Zwischen Liebe und Tod“ (ZDF) und mit Markus O. Rosenmüller 2004 „Die Mandantin“ (ZDF) als rätselhafte Schöne und Gegenspielerin von Barbara Rudnik. 2005 bis 2006 übernahm sie eine Serienhauptrolle in der „SOKO Köln“ (ZDF). Mit der Kommissarin Jale Beck, die sie dort spielte und deren Charakter sie selbst mitentwickelt hat, verbinden sie nicht nur einige Charakterzüge, sondern auch einige Details in der Herkunft: Jale Beck ist, genau wie Jasmin Gerat, Halbtürkin.

Parallel zu den Dreharbeiten zur „SOKO“ spielte sie an der Seite von Tobias Moretti und Wotan Wilke Möhring die weibliche Hauptrolle im Sat.1-Thriller „Mord auf Rezept“.

Sie stand 2008, ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter, wieder vor der Kamera und übernahm Hauptrollen in den TV-Produktionen „Der Alte“ (ZDF), „Kommissar Stolberg“ (ZDF), „Alarm für Cobra 11“ (RTL), „Notruf Hafenkante“ (ZDF) und „Rosa Roth“ (ZDF) und 2009 die weibliche Hauptrolle in dem bildgewaltigen RTL-90-Minüter „Ausgerechnet Afrika“. In Berlin und Istanbul stand die Halbtürkin 2010 für „Liebeskuss am Bosporus“ in der weiblichen Hauptrolle vor der Kamera, außerdem drehte sie den vielbeachteten Stuttgarter „Tatort – Grabenkämpfe“ (Regie: Zoltan Spirandelli).

Nachdem sie 2009 bereits einen Gastauftritt in Til Schweigers „Zweiohrküken“ hatte, wurde sie 2010 endgültig in die erste Riege der deutschen Schauspielerinnen katapultiert: Til Schweiger besetzte sie – diesmal allerdings in der weiblichen Hauptrolle – in seinem Kinoerfolg „Kokowääh“. Der Film schoss auf Platz eins der deutschen Kinocharts und zählt inzwischen mit mehr als fünf Millionen Kinozuschauern zu den erfolgreichsten deutschen Kinofilmen aller Zeiten.

Im Frühjahr 2011 entstand in Amsterdam mit Jasmin Gerat in einer Hauptrolle der ZDF-Ensemblefilm „Eine Frau verschwindet“, Regie führte Matti Geschonnek. Im Sommer übernahm sie die Hauptrolle im Sat.1-Familienfilm „Was Tiere wollen“ (Regie: Christian Theede) und für Marc Rothemund stand sie in diesem Jahr gleich zweimal vor der Kamera: Neben Wotan Wilke Möhring spielte sie die weibliche Hauptrolle im Kinofilm „Mann tut, was Mann kann“, basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Hans Rath; im Winter 2011 übernahm sie in Rothemunds Romanverfilmung „Heute bin ich blond“ die Rolle der krebskranken Chantal.

Im Herbst 2012 ist sie auf der Kinoleinwand in Marc Rothemunds Komödie „Mann tut, was Mann kann“ sowie auf dem Bildschirm unter anderem in Matti Geschonnecks Krimi „Eine Frau verschwindet“ zu sehen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Matti Geschonneck beendet ein erfolgreiches Jahr 2012 für Jasmin Gerat: Für das ZDF drehte sie in Köln und Amsterdam „Totenengel“.

DARSTELLER

Samuel Finzi

[ TRISTAN ]

Bereits während seines Studiums an der Staatlichen Theater- und Filmakademie Vitiz in Sofia spielte Samuel Finzi erste Theater- und Kinorollen. Dabei kam er mit Regisseuren in Kontakt, die das europäische Theater und den Film wesentlich mitprägen. Unter anderem arbeitete er am Theater mit Benno Besson, Dimiter Gotscheff, Frank Castorf, Jürgen Gosch und Robert Wilson. Im Film waren es Arbeiten mit Michael Glawogger, Oliver Hirschbiegel, Peter Popzlatev, Sönke Wortmann und Til Schweiger sowie die Titelrolle in der Krimiserie „Flemming“, die ihn einem breiteren Publikum bekannt machten. Samuel Finzi entwickelte sehr früh das außergewöhnliche Talent, unbefangen und schnell zwischen einer Vielzahl an Genres und Medien wechseln zu können.

Für seine vielgestaltigen, geistreichen Darstellungen wurde er mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Förderpreis für darstellende Kunst der Landeshauptstadt Düsseldorf, dem Golden Chest Award als bester männlicher Darsteller beim International Television Festival Plowdiw und dem Theaterpreis Berlin. Neben seinen zahlreichen Engagements an allen wichtigen deutschsprachigen Bühnen wie Burgtheater Wien, Deutsches Theater Berlin, Schauspielhaus Zürich, Thalia Theater Hamburg und Volksbühne in Berlin, spielte Samuel Finzi in vielen Film- und Fernsehproduktionen. Hier überzeugte er sowohl in Publikumserfolgen wie „Das Wunder von Bern“ oder „Kokowääh“ als auch in Independent-Filmen wie „Die Besucherin“, „Même Dieu est venu nous voir“ und „Vaterspiele“.

Samuel Finzi besitzt eine außergewöhnliche Wandlungsfähigkeit. Immer wieder legt der Darsteller seine Figuren als kluge, assoziative Charakterstudien an, die von einem detaillierten und intelligenten Spiel zeugen. Das Publikum schätzt seine intensiven, beinahe schon verwandlungssüchtigen Abbildungen menschlicher Motive und seine mühelose Genauigkeit beim Spielen. Seine darstellerische Vielfalt sowie sein Einfallsreichtum werden sowohl von Regisseuren anerkannt als auch vom Feuilleton gefeiert. Samuel Finzis Spiel ist durchdrungen von einer besonderen schauspielerischen Intelligenz, mit der er seine Figuren zum Leben bringt. Immer wieder erweitert er mit seinen detaillierten Veranschaulichungen menschlichen Verhaltens die Grenzen des Schauspiels. Dabei wird er von der Suche nach dem Ausdruck einer Wahrhaftigkeit des menschlichen Moments angetrieben.

Samuel Finzi arbeitet als Schauspieler im europäischen Raum und lebt in Berlin.

DARSTELLER

MATTHIAS SCHWEIGHÖFER

[ MATTHIAS ]

Schweighöfer (*1981) zählt zu den markantesten deutschen Schauspielern der Gegenwart. In kürzester Zeit hat er sich mit Fernsehfilmen wie „Babykram ist Männersache“ (Uwe Janson), „Verbotenes Verlangen“ (Zoltan Spirandelli), „Mein Vater, die Tunte“ (Uwe Janson) und dem märchenhaften „Küss mich Frosch“ (Dagmar Hirtz), für den es eine Emmy®-Nominierung gab, in die erste Liga gespielt. Sein Talent wurde 2000 von der Jury des Deutschen Fernsehpreises mit dem Förderpreis für seine künstlerische Arbeit gewürdigt.

Er gehörte zum Ensemble des hochgelobten Kinoregiedebüts „Freunde“ von Martin Eigler und spielte an der Seite von Tom Schilling in „Herz im Kopf“ (2002). Beim Münchner Filmfest 2002 wurde Dominik Grafs „Die Freunde der Freunde“ erfolgreich aufgeführt. Der Film lief im Programm der ARD und wurde mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Für diese Rolle und die des Ben in „Soloalbum“ erhielt Schweighöfer 2003 die Goldene Kamera als Bester Nachwuchsschauspieler, und die Leser des Lifestyle-Magazins Bunte kürten ihn zum Beliebtesten Nachwuchsschauspieler. Im gleichen Jahr lief „Die Klasse von ’99“ im Kino.

2004 gehörte Dominik Grafs „Kalter Frühling“ und Uwe Jansons Brecht-Adaption „Baal“ zu den Fernsehereignissen des Jahres. Im Kino trat Schweighöfer in „Kammerflimmern“ auf und gewann dafür den Bayerischen Filmpreis als Bester Nachwuchsdarsteller.

2005 spielte er die Titelrolle in der viel beachteten TV-Filmbiografie „Schiller“ und erhielt dafür den Undine Award. Auf der Leinwand wirkte er in Tomy Wigands „Polly Blue Eyes“ mit.

Uwe Jansons Fernsehadaption von Wedekinds „Lulu“ mit Schweighöfer als Jack the Ripper lief im März 2006 im arte-Programm. Anfang 2007 trat Schweighöfer als Rainer Langhans in dem Uschi-Obermaier-Biopic „Das wilde Leben“ auf – diese Rolle brachte ihm den Bambi und seinen zweiten Undine Award ein. In Til Schweigers Kinoerfolg „Keinohrhasen“ spielte er einen Boulevardfotografen. Dieselbe Rolle spielte er zwei Jahre später auch in der erfolgreichen Fortsetzung „Zweiohrküken“.

2008 war er als „Der rote Baron“ Manfred von Richthofen unter der Regie von Nikolai Müllerschön sowie neben Joseph Bierbichler in „Der Architekt“ zu sehen. Neben Tom Cruise wirkte er im Stauffenberg-Epos „Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“ und neben Danny Glover in „Night Train“ mit.

2009 feierte er einen großen Erfolg als Titelheld in dem TV-Biopic „Mein Leben – Marcel Reich-Ranicki“. Dann spielte er den Gödeke Michels in „Zwölf Meter ohne Kopf“. 2010 wirkte er in dem erfolgreichsten deutschen Spielfilm mit: Marcus Gollers „Friendship!“. Neben Christian Tramitz war er in der Komödie „3faltig“ zu sehen. Eine sehr populäre Rolle spielte Schweighöfer 2011 in Frauenkleidern in Detlev Bucks „Rubbeldiekatz“. Es folgten die Bestsellerverfilmung „Russendisko“ und aktuell „Frau Ella“.

Schweighöfers Regiedebüt, die Komödie „What a Man“, erwies sich 2011 als Riesenhit – er übernahm selbst die Hauptrolle und verfasste (mit Doron Wisotzky) auch das Drehbuch. Seine zweite Regiearbeit „Schlussmacher“ startet am 10. Januar in den Kinos.

DARSTELLERIN

JYTTE-MERLE BÖHRNSEN

[ ANNA ]

Jytte-Merle Böhrnsen (Jahrgang 1984) machte ihre Ausbildung am Lee Straberg Theater Institute in New York. Schon mit 17 Jahren gewann sie mit dem Stück „Das Mädchen am Ende der Straße“ den ersten Preis auf den Hamburger Amateurtheatertagen.

Mit Til Schweiger hat Böhrnsen bereits in „Schutzengel“ gearbeitet. Die weibliche Hauptrolle übernahm sie aktuell in dem von Schweigers zweiter Firma Mr. Brown Entertainment produziertem „GrossStadtKlein“, Regie: Tobias Wiemann. Auch in Schweigers erster „Tatort“-Episode „Und bist du nicht willig“ ist sie zu sehen.

Böhrnsens erster Spielfilm „En Garde“ unter der Regie von Ayse Polat wurde auf dem Filmfestival in Locarno mehrfach ausgezeichnet. 2006 wirkte sie in dem Kurzfilm „Knospen wollen explodieren“ mit, der auf dem Kurzfilmfestival in Hamburg den Jurypreis gewann. 2012 war sie in Oliver Rihs’ „Dating Lanzelot“ zu sehen. Hauptrollen spielte sie in Florian Anders’ „Bild von ihr“, außerdem in Thorsten Kleins Thriller „Lost Place“ und in dem inzwischen fertiggestellten „The Forbidden Girl“ von Till Hastreiter, der auf Englisch und in 3-D gedreht wurde.

Vor Kurzem trat sie in Didi Danquarts „Bittere Kirschen“ auf.

Zu ihren TV-Auftritten zählen unter anderem „Geld. Macht. Liebe“, „Am Ende der Hoffnung“, „Luises Versprechen“, „In aller Freundschaft“, „Um Himmels Willen – Weihnachten in Kaltenthal“, „Tatort – Verdammt“, „Einmal Toskana und zurück“, „Vier Tage Toskana“, „Freundschaften und andere Neurosen“, „Fünf Sterne“ und „Geile Zeiten“.

Ihre Theaterengagements führten sie von Hamburg nach New York, Berlin und Mailand. Zu ihren Auftritten zählen „Dracula“, „Rekolonisation“, „Erobern“, „Bernarda Albas Haus“, „Richard III“ und „Schlachten!“.

DARSTELLER

GEDEON BURKHARD

[ LUC ]

Gedeon ist der Spross einer Künstlerfamilie und trat bereits im Alter von zehn Jahren im Fernsehen auf. Bekannt wurde er Anfang der 1990er Jahre mit den Kinofilmen „Kleine Haie“ (Bayerischer Filmpreis, 1993) und „Abgeschminkt!“. Seine große Popularität verdankt er auch der TV-Serie „Kommissar Rex“ (1995 bis 2001), mit der er 1999 die Romy gewann.

Weihnachten 2012 läuft „Ludwig II.“ an, in dem Gedeon als Graf von Holnstein mitwirkt. Ab März ist er in der Komödie „Ohne Gnade“ zu sehen. Zu seinen Kinofilmen zählen auch Peter Thorwarths „Goldene Zeiten“, Joseph Vilsmaiers „Der letzte Zug“ und Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“. Hinzu kommen „Märzmelodie“, „Yu“ und „Affären“.

Von 2007 bis 2008 wirkte er als Kriminalhauptkommissar Chris Ritter in der beliebten Serie „Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei“ mit. Weitere Fernsehrollen: „So ein Schlamassel“, „Der Todestunnel – Nur die Wahrheit zählt“, „Das bisschen Haushalt“, „Wenn wir uns wiedersehen“, „Zwei Affären und eine Hochzeit“, „Firefighter – Inferno in Oregon“, „Wem gehört Tobias?“ und viele andere.

DARSTELLERIN

JANA REINERMANN

[ NADJA ]

Jana Reinermann (*1987) nahm privaten Schauspielunterricht und studierte unter anderem in Hamburg, London, Los Angeles und am Lee Strasberg Institute in New York.

Sie ist mit Til Schweiger bereits im ersten „Kokowääh“ sowie in „Schutzengel“ aufgetreten. Daneben wirkte sie aktuell in Christian Theedes „Im weißen Rössl“ mit.

Zu ihren Fernsehrollen zählen „Anna und die Liebe“ und „Das Haus Anubis“.

Jana Reinermann hat drei Kurzfilme mit sich in der Hauptrolle selbst geschrieben und inszeniert: „The Catch“, „Smile“ und „Code unknown“ (eine Michael-Haneke-Adaption).

Mit Jana Reinermann in einer größeren Rolle schaffte es der französische Film „The Lancastrian“ 2011 in die offizielle Auswahl in Cannes.

DARSTELLERIN

JULIA JENTSCH

[ ROSA ]

Geboren 1978, absolvierte Julia Jentsch ihre Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und startete anschließend ihre Karriere am Theater. Ab 2001 war sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Dort spielte sie unter anderem die Desdemona in Shakespeares „Othello“, die Elektra in Euripides’ „Orestie“ sowie die Titelrolle in Sophokles’ „Antigone“. Im Jahr 2002 wurde sie von der Zeitschrift Theater heute als Beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet.

Julia Jentsch steht aber nicht nur gern auf der Bühne, sondern auch vor der Kamera – für Kinofilme wie „33 Szenen aus dem Leben“ und „Die fetten Jahre sind vorbei“, der ihr als Bester Nachwuchsdarstellerin den Bayerischen Filmpreis und den Preis der deutschen Filmkritiker einbrachte.

Einen großen Erfolg feierte sie mit der Titelrolle in „Sophie Scholl – Die letzten Tage“: Sie gewann den Silbernen Bären auf der Berlinale, den Deutschen Filmpreis und den Preis der deutschen Filmkritiker, und der Film erhielt eine Oscar®-Nominierung in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film.

Zu ihren Kinofilmen zählen „Far From a Simple Story“, Margarethe von Trottas „Hannah Arendt“, „Die Summe meiner einzelnen Teile“, „Hier kommt Lola“, „Tannöd“ und die Titelrolle in „Effi Briest“.

Fernsehrollen übernahm sie unter anderem in „Frühstück mit einer Unbekannten“, „Rudolf“, „Tatort – Bitteres Brot“ sowie „Und die Braut wusste von nichts“.

Am Schauspielhaus in Zürich spielte sie die Titelrolle in George Bernard Shaws „Major Barbara“ unter der Regie von Peter Zadek, der sie in Hamburg bereits in „Bitterer Honig“ inszeniert hatte. Hinzu kommen „Troilus und Cressida“, „Lulu Live“, „Die zehn Gebote“, Hebbels „Die Nibelungen“ und „Dantons Tod“ an den Münchner Kammerspielen.

DARSTELLER, REGIE, DREHBUCH, PRODUKTION

TIL SCHWEIGER

[ HENRY ]

TIL SCHWEIGER ist einer der großen deutschen Filmstars der Gegenwart. Im Lauf seiner Karriere hat er in vier Filmen mitgewirkt, die in den deutschen Kinos von jeweils mehr als drei Millionen Besuchern gesehen wurden: DER BEWEGTE MANN, der Schweiger den Durchbruch als Kinoschauspieler bescherte, MÄNNERPENSION, KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR, bei dem er auch als Produzent, Drehbuchautor und – uncredited – Regisseur in Erscheinung trat, und im Jahr 2004 (T)RAUMSCHIFF SURPRISE – PERIODE 1.

Auch in den USA hat sich Schweiger längst einen Namen gemacht. Zu seinen zahlreichen amerikanischen Filmen gehören IN ENEMY HANDS, LARA CROFT TOMB RAIDER: THE CRADLE OF LIFE („Lara Croft Tomb Raider – Die Wiege des Lebens“), DRIVEN („Driven”), JUDAS KISS („Judas Kiss“), SLC PUNK! („Punk”), der Fernsehfilm JOE AND MAX und THE REPLACEMENT KILLERS („Die Ersatzkiller”) sowie MAGICIANS („Magicians)“ mit Alan Arkin. Seine letzte Performance in einer internationalen Produktion war als legendärer Hugo Stieglitz in Quentin Tarantinos INGLOURIOUS BASTERDS. Aktuell stand er für die amerikanischen Produktionen THE THREE MUSKETEERS mit Orlando Bloom, THE COURIER mit Mickey Rourke sowie für THIS MEANS WAR mit Oskar Preisträgerin Reese Witherspoon vor der Kamera.

Seit seinem Filmdebüt in MANTA, MANTA war Til Schweiger in einer breit gefächerten Reihe von Filmen und Fernsehserien zu sehen, darunter neben den bereits genannten LINDENSTRASSE, DIE KOMMISARIN, BUNTE HUNDE, DAS SUPERWEIB, DAS MÄDCHEN ROSEMARIE, DIE HALBSTARKEN und WAS TUN, WENN´S BRENNT und viele mehr. Für die Rolle des Brute in BASTARD erhielt er als erster ausländischer Schauspieler den polnischen Oskar auf dem Internationalen Warsaw Film Festival als bester Darsteller. Regie führte er zuvor bereits bei DER EISBÄR. Als Produzent war er für JETZT ODER NIE – ZEIT IST GELD und als Coproduzent für ERBSEN AUF HALB 6, PHANTOMSCHMERZ SOWIE WÜSTENBLUME („Desert Flower“) verantwortlich.

Im Jahr 2004 wurde unter der Regie von Til Schweiger in Köln und Umgebung der Kinofilm BARFUSS produziert, der am 31. März 2005 seinen deutschen Kinostart hatte. BARFUSS erreichte in Deutschland über 1,5 Million Zuschauer und hatte auch in anderen Ländern einen erfolgreichen Kinostart.

Seine Firma Barefoot Films realisierte 2006 den englischsprachigen Kinofilm ONE WAY, mit Til Schweiger in der Hauptrolle. Kinostart von ONE WAY war im Januar 2007.

Die Romantic-Comedy KEINOHRHASEN hatte die Firma Barefoot Films im Jahr 2007 gedreht und ausgewertet. Produziert wurde KEINOHRHASEN von Til Schweiger, der gleichzeitig auch die Regie und die männliche Hauptrolle übernahm. Der Film startete sehr erfolgreich im Dezember 2007 und erreichte über 6,3 Millionen Besucher.

Die Ritterkomödie 1 ½ RITTER – AUF DER SUCHE NACH DER HINREIßENDEN HERZELINDE, für die Til Schweiger, neben Rick Kavanian, die männliche Hauptrolle übernahm sowie Regie führte, kam im Dezember 2008 in die Kinos und erreichte 1,8 Mio Zuschauer.

Der Nachfolger von KEINOHRHASEN mit dem Titel ZWEIOHRKÜKEN, hatte seinen Kinostart am 03.12.2009 Auch in dieser rasanten Beziehungskomödie übernahm Til Schweiger wieder die männliche Hauptrolle, führte Regie und produzierte den Film. ZWEIOHRKÜKEN sahen 4,2 Mio. Zuschauer in den deutschen Kinos.

Til Schweigers aktuellste Produktion KOKOWÄÄH wurde im Sommer 2010 gedreht und wird im Februar 2011 in die Kinos kommen. Hier führte er wieder Regie, produzierte den Film und spielte an der Seite seiner jüngsten Tochter Emma die Hauptrolle.

Filmografie Schauspieler (Kino / Auszug):
2010 THIS MEANS WAR – Heinrich
2010 THE COURIER – FBI Agent
2010 THE THREE MUSKETEERS – Cagliostro
2010 MÄNNERHERZEN UND DIE GANZ, GANZ GROSSE LIEBE – Jerome Ades
2010 KOKOWÄÄH - Henry
2009 ZWEIOHRKÜKEN (Keinohrhasen2) - Ludo
2008 INGLORIOUS BASTERDS – Hugo Stieglitz
2008 MÄNNERHERZEN – Jerome Ades
2008 1 ½ RITTER – AUF DER SUCHE NACH DER HINREIßENDEN HERZELINDE - Lanze
2007 PHANTOMSCHMERZ – Marc
2007 FAR CRY – Jack Carver
2007 KEINOHRHASEN - Ludo
2006 ALREADY DEAD – The Man
2006 DER ROTE BARON – Werner Voss
2006 BODY AMOUR – John Ridley
2006 ONE WAY – Eddie
2005 WO IST FRED - Fred
2005 BARFUSS – Nick
NO SNOW - Gantcho
2004 DIE DALTONS VS. LUCKY LUKE – Lucky Luke
(T)RAUMSCHIFF SURPRISE – PERIODE 1 - Rock
KING ARTHUR – Cynric
2003 LARA CROFT TOMB RAIDER – DIE WIEGE DES LEBENS – Sean
2001 WAS TUN, WENN’S BRENNT? – Tim
2000 JETZT ODER NIE – ZEIT IST GELD – Krämer 'Die Spinne'
2000 MAGICIANS – Max
1999 BANG BOOM BANG – EIN TODSICHERES DING – Til
1998 DER EISBÄR – Leo
DIE ERSATZKILLER – Ryker
1997 BASTARD – Brute
KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR – Martin Brest
1996 DAS SUPERWEIB – Hajo Heiermann
MÄNNERPENSION – Steinbock
1995 BUNTE HUNDE – Pepe
1994 DER BEWEGTE MANN – Axel Feldheim
1991 MANTA, MANTA – Bertie
Filmografie Regisseur:
2010 KOKOWÄÄH
2009 ZWEIHORKÜKEN
2008 1 ½ RITTER – AUF DER SUCHE NACH DER HINREIßENDEN HERZELINDE
2007 KEINOHRHASEN
2005 BARFUSS
1998 DER EISBÄR
1997 KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR (uncredited)
Filmografie Produzent:
2010 KOKOWÄÄH
2009 ZWEIHORKÜKEN
2008 1 ½ RITTER – AUF DER SUCHE NACH DER HINREIßENDEN HERZELINDE
2007 KEINOHRHASEN
2006 ONE WAY
2005 BARFUSS
2001 AUF HERZ UND NIEREN
2000 JETZT ODER NIE – ZEIT IST GELD
1997 KNOCKIN´ON HEAVEN´S DOOR
Filmografie Co-Produzent:
2009 WÜSTENBLUME
2007 PHANTOMSCHMERZ
2004 ERBSEN AUF HALB 6
1998 DER EISBÄR
Auszeichnungen/Awards (Auswahl)
2010 Deutscher Comedypreis für Zweiohrküken als beste Kino-Komödie
2009 2 x DIVA für Keinohrhasen
2009 Jupiter für Keinohrhasen
2008 Ernst-Lubitsch-Preis für Keinohrhasen
2008 Jupiter für Wo ist Fred
2008 Ehren-Bravo Otto
2008 Video Champion (Artist Award)
2008 Bambi für Keinohrhasen
2008 Deutscher Comedypreis für Keinohrhasen als beste Kino-Komödie
2005 Bambi für Barfuss
2003 Hessischer Kulturpreis
1998 Jupiter für Knockin' on Heaven's Door
1998 Bravo Otto
1998 Goldene Kamera
1997 Preis des Moscow International Film Festival (Bester Darsteller) für Knockin' on Heaven's Door
1996 Polnischer Oskar des Warsaw International Filmfestival (Bester Darsteller) für Bastard
1996 DIVA-Award
1995 Bambi für Männerpension
1994 Bambi für Der bewegte Mann
1993 Max-Ophüls-Preis (Nachwuchs-Darstellerpreis) für Ebbies Bluff

SCHNITT

CONSTANTIN VON SELD

Constantin von Seld wurde am 8. Dezember 1975 in Hamburg geboren. Er wuchs im Süden Frankreichs auf und machte seinen Schulabschluss 1994 in Nizza.

Er absolvierte verschiedene Praktika in Deutschland, unter anderem drei Monate beim Bond-Film „GoldenEye“ in Hamburg und London. In London folgte ein halbjähriges Praktikum bei einer Postproduktionsfirma. 1995 begann er in Hamburg als In-House-Editor bei einer Werbefilm-Produktionsfirma.

Seit 2000 arbeitete Constantin von Seld als freischaffender Cutter an verschiedenen TV- und Kino-Spots. 2004 schnitt er Til Schweigers „Barfuss“, 2009 „Zweiohrküken“, 2011 „Kokowääh“ und 2012 „Schutzengel“. Er arbeitet als Cutter und Digital Artist vor allem im Bereich TV- und Kinowerbung.

PRODUZENT

TOM ZICKLER

Tom Zickler (Jahrgang 1964) wuchs in Thüringen auf. 1986 bis 1988 arbeitete er im DEFA-Studio für Spielfilme. 1988 bis 1994 studierte er an der HFF Babelsberg.

Zickler arbeitet seit 1996 mit Til Schweiger zusammen: Ab 1996 war er Geschäftsführer und Gesellschafter der gemeinsamen Firma Mr. Brown Entertainment, von 1999 bis 2003 Geschäftsführer und Gesellschafter der Checkpoint Berlin. Seit 2004 ist er Geschäftsführer der Barefoot Films.

Zu seinen Filmen zählen „10 Tage im Oktober“, „Varieté“, „Der unbekannte Deserteur“, „Knockin’ on Heaven’s Door“, „Der Eisbär“, „Marmor, Stein & Eisen“, „Falling Rocks“, „Planet B: The Antman“, „Planet B: Detective Lovelorn und die Rache des Pharao“, „Planet B: Mask Under Mask“, „Zimmer der Angst“ (TV), „Barfuss“, „One Way“, „Keinohrhasen“, „1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“, „Friendship!“, „Zweiohrküken“, „Kokowääh“ und „Schutzengel“.

MUSIK

DIRK REICHARDT

Reichardt wurde 1964 in Oldenburg/Holstein geboren und begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen. Nach dem Abitur studierte er Business Administration in London und arbeitete nebenbei als Keyboarder und Tonstudio-Assistent. 1987 übernahm er seinen ersten festen Tonstudio-Job als Co-Produzent, Arrangeur und Keyboarder in Hamburg. Als Instrumentalist kam er anschließend zum Beispiel bei Dieter Bohlen, dessen Blue System und bei Bonnie Tyler zum Einsatz. Als freier Produzent arbeitete er für zahlreiche Radiostationen in Deutschland und Europa.

1998 gründete er seine zweite Musik-Produktionsfirma jamXmusic GmbH.

Seither produziert Dirk Reichardt mit seinem Team sehr erfolgreich Musiken für diverse Kinofilme und TV-Werbespots. Mittlerweile lassen neben Radiosendern aus Deutschland und Europa auch amerikanische Radiostationen ihre Jingle-Pakete bei Reichardt produzieren.

Filmmusiken schrieb Reichardt bereits für Til Schweigers Kinoproduktionen „Kokowääh“, „1 ½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“, „Keinohrhasen“, „One Way“, „Jetzt oder nie – Zeit ist Geld“, „Erbsen auf halb 6“ und „Barfuß“. Weitere Scores lieferte er für „Der rote Baron“, „Die Wolke“ und „Paulas Geheimnis“.

Zu seinen Fernsehmusiken zählen „Hochzeiten“, „Doppelgängerin“ und „Aber jetzt erst recht“.

2004 gewann Reichardt mit seiner Musik zu „Erbsen auf halb 6“ den Deutschen Filmpreis. Sein Score zu „Keinohrhasen“ erreichte als einziger deutscher Kinofilmsoundtrack Platin-Status.

DREHBUCH, PRODUZENT

BÉLA JARZYK

Jarzyk wurde 1964 in Helmstedt geboren und war von 1996 bis 2007 geschäftsführender Gesellschafter der Künstleragentur players agentur management GmbH, Berlin. Daneben gründete er seine Produktionsfirma, mit der er 2006 seinen ersten, von ihm selbst geschriebenen Spielfilm „Reine Formsache“ (Regie: Ralf Huettner) produzierte. „Kokowääh“ war sein zweites Drehbuch und als Produzent seine erste Zusammenarbeit mit Til Schweiger, dessen langjähriger Agent er war.

MUSIK

MARTIN TODSHAROW

Todsharow wurde am 6. September 1967 in Berlin geboren. Von 1989 bis 1994 studierte er an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin mit den Schwerpunktfächern Klavier und Kontrapunkt/Komposition. Ab 1991 komponierte er für die Theaterbühne. 1993 ging er mit einem Auslandsstipendium des Deutschen akademischen Austauschdienstes nach Großbritannien. Von 1994 bis 1996 arbeitete er als Instrumentalist im E- und U-Musikbereich.

Seit 1997 ist er als professioneller Filmkomponist tätig. Als Gastdozent lehrt er an den Film-Akademien/Hochschulen in Ludwigsburg, der DFFB in Berlin und der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg.

Mit Til Schweiger arbeitete Todsharow bereits an den Filmen „Schutzengel“, „Kokowääh“, „Wüstenblume“, „Phantomschmerz“ und „1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“. 2013 folgt die gemeinsame „Tatort“-Episode „Und bist du nicht willig“.

Weitere Kinofilme: „Die Quellen des Lebens“, „Omamamia“, „Unter Frauen“, „Die Relativitätstheorie der Liebe“, „Jud Süss – Film ohne Gewissen“, „Hilde“, „Lulu und Jimi“, „Nichts als Gespenster“, „Elementarteilchen“, „Agnes und seine Brüder“, „Männer wie wir“, „Der alte Affe Angst“, „Tattoo“, „Die Unberührbare“, „Zug der Wünsche“ und andere.

KAMERA

ADRIAN CRANAGE

Der australische Kameramann Adrian Cranage ist überwiegend in Deutschland tätig. Er studierte Fotografie in Canberra und arbeitete dann als Kameraassistent in Kalifornien, Dubai und Johannesburg, bevor er 1995 nach Frankfurt kam.

Als Kameraassistent war er unter anderem an Leander Haußmanns „Herr Lehmann“ und Tom Tykwers „Heaven“ beteiligt. Als Kameramann des 2. Drehteams arbeitete er an Til Schweigers „Kokowääh“, „Unknown“ (Unknown Identity) mit Liam Neeson sowie an den TV-Produktionen „Mogadischu“, „Die Flucht“, „Das Wunder von Berlin“ und „Verschollen am Kap“.

Als verantwortlicher Kameramann drehte Cranage „Schutzengel“, „Iron Cross“ mit Roy Scheider, die Dokumentationen „Forbidden Voices“ und „Tatas for Benin“ sowie zahlreiche Kurzfilme, Werbespots und Musikvideos.

CASTING

EMRAH ERTEM

Emrah Ertem wurde am 3. Juni 1979 in der Türkei geboren, ist in Wermelskirchen aufgewachsen und stieg 1998 direkt nach dem Gymnasium in die Medienbranche ein. Er war als Angestellter für drei Casting-Agenturen tätig, bevor er sich 2001 selbstständig machte. Seitdem war er als Casting Director für viele deutsche Film- und Fernsehproduktionen verantwortlich.

Als Til Schweiger beim Dreh von „Wo ist Fred?“ auf Emrah Ertem aufmerksam wurde, engagierte er ihn als Casting Director für die Besetzung von „Keinohrhasen“. Es folgten „1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“, „Zweiohrküken“, „Kokowääh“ und „Schutzengel“.

Weitere Filme: „300 Worte Deutsch“, „Schlussmacher“, „Der Medicus“, „Kaiserschmarn“, „Agent Ranjid rettet die Welt“, „Unter Frauen“, „Frisch gepresst“ „Reality XL“, „Geschwisterliebe“, „What a Man“, „Werner – Eiskalt!“, „Hexe Lilli: Die Reise nach Mandolan“, „Almanya – Willkommen in Deutschland“, „Die Superbullen“, „Otto’s Eleven“, „Jerry Cotton“, „Zeiten ändern Dich“, „Friendship!“, „Mord ist mein Geschäft, Liebling“, „Tatort – Familienaufstellung“, „Hexe Lilli: Der Drache und das magische Buch“, „Vollidiot“, „Hui Buh – Das Schlossgespenst“ und viele andere.

KAMERA

ERIK LEE STEINGROEVER

„Schutzengel“ war 2012 die erste Kameraarbeit des Beleuchters und Standfotografen.

Seit „Barfuss“ (2005), in dem er auch eine kleine Rolle übernahm, arbeitet Steingroever als Oberbeleuchter für Til Schweigers Barefoot Films. Es folgten „One Way“, „Keinohrhasen“ und „1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“.

Als Beleuchter begann er mit Tom Tykwers „Die tödliche Maria“ und Dominik Grafs „Doktor Knock“. Es folgten die Kinofilme „Ein todsicheres Geschäft“, „Als Großvater Rita Hayworth liebte“, „Julietta“, „Baltic Storm“, „Kleinruppin forever“, „Offset“, „Die Herbstzeitlosen“, „Freischwimmer“, „Mr. Nobody“, „Bittere Kirschen“ und „Nacht ohne Morgen“.

Im Fernsehbereich arbeitete er an „Der Handymörder“, „Die Polizistin“, „Der gerechte Richter“, „Vor meiner Zeit“, „Die Rückkehr“, „Sehnsucht“, „Als der Fremde kam“ sowie an mehreren Episoden zu den Serien „Tatort“ und „Polizeiruf 110“.

SZENENBILD

ISABEL VON FORSTER

Für Til Schweiger hat Isabel von Forster bereits „Kokowääh“ und „Schutzengel“ ausgestattet. Hinzu kommen „Wir wollten aufs Meer“, „Zettl“ und „Henri 4“.

Im Fernsehbereich betreute sie „Der Turm“, „Die Grenze“, „Der geheimnisvolle Schatz von Troja“ und „Nicht alle waren Mörder“.

Zuvor hat sie als Assistentin in der Ausstattungsabteilung gearbeitet – bei „Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei“, „Blackout Journey“, „Vom Suchen und Finden der Liebe“, „Lautlos“, „Ein Mann zum Vernaschen“ und „Tatort – Der Schächter“.

CO-REGISSEUR + 1st AD

TORSTEN KÜNSTLER

Als Co-Regisseur oder 1. Regieassistent war Torsten Künstler bereits an Til Schweigers Produktionen „Kokowääh“, „Zweiohrküken“, „1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“, „Phantomschmerz“, „One Way“ und „Barfuss“ beteiligt. Die Regie des 2. Drehteams übernahm er bei „Keinohrhasen“.

Weitere Filme und TV-Arbeiten: „Jesus liebt mich“, „What a Man“, „Friendship!“, „Frühling im Herbst“, „Teufelsbraten“, die „Lutter“-Episoden „Essen is’ fertig“ und „Um jeden Preis“, „Die Wolke“, „Vollgas – Gebremst wird später“, „Alarm für Cobra 11“, „Lichter“, „Alles Bob!“, „Im Auftrag des Vatikans“, „Der Clown“ und „Wilde Engel“.

KOSTÜM

GABRIELA REUMER

Gabriela Reumer entwarf für Til Schweiger zuvor die Kostüme zu „1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde“, „Keinohrhasen“, „Zweiohrküken“ „Kokowääh“ und „Schutzengel“. Zu ihren Filmen gehören außerdem „Der Geschmack von Apfelkernen“, „Die wilden Hühner“ und die Fortsetzungen „Die wilden Hühner und die Liebe“ und „Die wilden Hühner und das Leben“ sowie „2 Männer, 2 Frauen, 4 Probleme!?“.

Im Fernsehbereich arbeitete sie unter anderem an „Der Doc und die Hexe“, „Bella Australia“, „Papa allein zu Haus“, „Das Traumhotel“, „Rosa Roth“, „Der Job seines Lebens 2“, „Wellen“, „Herr der Wüste“, „Männer häppchenweise“, „Süße Heimat“, „So schnell Du kannst“, „Familie und andere Glücksfälle“ und „Frauen lügen besser“.

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