Aktuell spielte EDGAR RAMIREZ (Kriegsgott Ares) die Titelrolle in Regisseur Olivier Assayas’ Spielfilm „Carlos“ (Carlos – Der Schakal), mit dem er 2001 in der Kategorie Bester Darsteller in einer TV-Miniserie fĂĽr den Golden Globe und den Preis der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) nominiert wurde. In der Kategorie Bester Darsteller verbuchte er Nominierungen der Filmkritiker in Los Angeles und London sowie fĂĽr den Prix Lumière. In der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller wurde er fĂĽr den französischen CĂ©sar nominiert. RamĂrez spielte den legendären Carlos, der die Geheimdienste ĂĽber 30 Jahre lang in Atem hielt. In der Rolle sprach RamĂrez fĂĽnf Sprachen, gedreht wurde an zahlreichen Schauplätzen in Frankreich, Deutschland, Ungarn, Ă–sterreich, Libanon, Jemen und Sudan. IFC brachte den Film in die amerikanischen Kinos – als dreiteilige Miniserie lief er auf dem Sundance Channel. „Carlos – Der Schakal“ wurde 2010 auf dem Filmfestival in Cannes uraufgefĂĽhrt und 2011 als Beste TV-Miniserie mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Die Filmkritiker in Los Angeles und New York kĂĽrten ihn zum Besten nicht-englischsprachigen Film. RamĂrez trat aktuell neben Benicio Del Toro in der Filmbiografie ĂĽber Ernesto „Che“ Guevara auf: „Che: Part One“ (Che – Revolucion). Stephen Soderbergh schrieb und inszenierte den Film, der 2008 auf dem Filmfestival in Cannes uraufgefĂĽhrt wurde. RamĂrez wirkte dann neben Forest Whitaker, Dennis Quaid und Matthew Fox in dem Polit-Thriller „Vantage Point“ (8 Blickwinkel) mit. In der Erzählweise von „Rashomon“ (Rashomon) zeigt der Film ein versuchtes Attentat auf den Präsidenten aus fĂĽnf verschiedenen Blickwinkeln. Derzeit ist RamĂrez auf internationalen Leinwänden in „Cyrano Fernández“ zu sehen, einer venezolanisch-spanischen Produktion nach dem französischen TheaterstĂĽck „Cyrano de Bergerac“ (Cyrano de Bergerac). Damit produzierte RamĂrez erstmals einen eigenen Film. Die Premiere fand im November auf dem Filmfestival des American Film Institute statt. Der Film gewann 2008 auf dem Filmfestival in Malaga den Publikumspreis. RamĂrez erhielt im Wettbewerb Territorio Latinoamericano den Darstellerpreis. 2011 läuft Eduardo Arias-Naths „Elipsis“ in den USA an – den Verleih ĂĽbernimmt Fox Latin America. Sein US-amerikanisches DebĂĽt gab RamĂrez als Choco in Tony Scotts „Domino“ (Domino – Live Fast, Die Young) neben Keira Knightley und Mickey Rourke. Eine Hauptrolle ĂĽbernahm er auch neben Matt Damon in „The Bourne Ultimatum“ (Das Bourne Ultimatum). Auch in anderen internationalen Filmen ist RamĂrez aufgetreten. Dazu zählen J.R. Novoas „El don“ (Venezuela/Spanien), der Kurzfilm „La hora cero“ nach dem Drehbuch von Guillermo Arriaga, dem berĂĽhmten Autor von „Amores perros“ (Amores Perros – Hundeliebe) und „21 Grams“ (21 Gramm, Mexico), Alejandro Wiedermans „El nudo“ (Venezuela), Luis Armando Roches „Yotama se va volando“ (Venezuela/Frankreich), Elia K. Schneiders „Punto y raya“ (Venezuela/Spanien/Chile/Uruguay), der 2004 fĂĽr die Oscar-Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film eingereicht wurde, und Enelio Fariñas „Anonimo“ (Venezuela). RamĂrez stammt aus Caracas/Venezuela – er zog als Kind ständig um, weil sein Vater MilitärattachĂ© war – die Familie lebte in Ă–sterreich, Kanada, Kolumbien, Italien und Mexiko. Daher spricht RamĂrez flieĂźend Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Aufgrund seiner Reisen entwickelte er eine intensive Neigung und Fähigkeit fĂĽr interkulturelle Kommunikation. Er studierte Journalismus und spezialisierte sich auf politische Kommunikation – zunächst wollte er Diplomat werden. Bevor er 2000 Vollzeitschauspieler wurde, war RamĂrez Executive Director der NGO Dale Al Voto, die venezolanische Variante von Rock the Vote. Um der Jugend demokratische Werte nahezubringen, entwickelten RamĂrez und sein Team neuartige Kampagnen fĂĽr Radio, Fernsehen und Kino. Die Kampagne kam beim venezolanischen Publikum sehr gut an. RamĂrez unterstĂĽtzte auch verschiedene ven