Regisseur
Brian De Palma ist ein Meister seines Fachs – berühmt wurde er mit
klassischen Krimis wie „The Untouchables – Die Unbestechlichen“, „Scarface“ und „Carlito’s
Way“, aber auch mit seinen spannenden Thrillern „Carrie“, „Dressed
to Kill“ und „Blow Out“. Diesmal inszeniert er die Kinoversion
des erfolgreichen Kriminalromans von James Ellroy („L.A. Confidential“, „Dark
Blue“).
„ The Black Dahlia“ erfindet eine Geschichte von Leidenschaft, Liebe,
Korruption, Habgier und Laster, beruft sich dabei aber auf den wahren und bis
heute nicht aufgeklärten Fall eines hoffnungsvollen Hollywood-Starlets,
dessen brutale Ermordung 1947 ganz Amerika schockierte und faszinierte. Zwei
Cops, die Ex-Boxer Lee Blanchard (Aaron Eckhart) und Bucky Bleichert (Josh Hartnett),
untersuchen den Mord an der ehrgeizigen B-Film-Aktrice Betty Ann Short (Mia Kirshner)
alias „Schwarze Dahlie“ – das Verbrechen wurde derart grausig
ausgeführt, dass die Fotos vom Tatort unter Verschluss bleiben.
Während Blanchard sich so intensiv in den Sensationsfall verbeißt,
dass seine Beziehung zu Kay (Scarlett Johansson) darunter leidet, fühlt
sich sein Partner Bleichert von der rätselhaften Madeleine Linscott (die
zweifache Oscar-Preisträgerin Hilary Swank) angezogen: Sie stammt aus einer
sehr prominenten Familie und hatte zufällig ein anstößiges Verhältnis
mit der Ermordeten.
In De Palmas Filmfassung von Ellroys „The Black Dahlia“ verweben
sich Wahrheit und Legende. |